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Dieses Thema hat 2 Antworten
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 Berichte aus aller Welt
drogenkiller Offline

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Beiträge: 59

23.07.2008 09:25
Drogenfunde antworten



2,5 Tonnen Kokain in Spanien entdeckt

Auf einem Fischkutter konnte die spanische Polizei vor Teneriffa (Kanarische Inseln) 2,5 Tonnen Kokain sicherstellen. Das Kokain war unter einem falschen Boden versteckt gewesen. Vier Besatzungsmitglieder aus Russland und der Ukraine wurden festgenommen. Im Zuge der Ermittlungen wurden weitere 14 Verdächtige verhaftet. Spanien ist seit Jahren das wichtigste Eingangstor für Schmuggler nach Europa. Nur in Kolumbien und den USA wird mehr Kokain beschlagnahmt als in Spanien. 2005 waren es 46,6 Tonnen Kokain, die von der spanischen Polizei sichergestellt wurden.

Rekordmenge Kokain sichergestellt

2005 wurde in Spanien so viel Kokain sichergestellt wie in keinem anderen europäischen Land. Die Polizei konnte 46,6 Tonnen der Droge beschlagnahmen, das ist ein Anstieg um 57 Prozent im Vergleich zu 2004. Das ist mehr als im Rekordjahr 2003. Nur in Kolumbien und in den USA wurden mehr Kokain sichergestellt als in Spanien. Insgesamt wurden 238 Einsätze gegen Kokainschmuggel verzeichnet.

Auf dem internationalen Flughafen Barajas (Madrid) konnten am Wochenende 10 Personen mit insgesamt 40 Kilogramm Kokain verhaftet werden. Insgesamt schlug die Polizei sieben Mal zu. Die Drogen waren an unterschiedlichen Stellen versteckt, so war bei einem jungen Mexikaner, der aus Caracas (Venezuela) angekommen war, 22,228 Kilogramm im Koffer gefunden wurden. Bereits am Freitag wurde eine Frau aus Ecuador verhaftet, die nach Palma de Mallorca weiter reisen wollte. Die 20jährige hatte 730 Gramm Kokain am Körper versteckt. Weiterhin wurde eine Brasilianerin verhaftet, die versucht hatte, dass Kokain im falschen Boden ihres Koffers zu verstecken. Dann wurde noch ein 28jähriger Nigerianer verhaftet, der zusammen mit einem 44jährigen Spanier aus Caracas kam und nach Teneriffa (Gran Canaria) weiter reisen wollte. Sie hatten 130 Gramm im Körper versteckt. Am Sonntag wurde dann noch ein 37jähriger Dominikaner verhaftet, der zehn Dosen Bier mit verdünnten Kokain mit sich führte. Da zwei der Dosen aber im Koffer kaputt gegangen waren, war das Kokain auf der Kleidung des Drogenkuriers leicht zu finden

Vom Raucher- zum Drogenparadies

Anfang des Jahres ist in Spanien ein strenges Anti-Tabak-Gesetz in Kraft getreten, damit will Spanien seinen Ruf als Raucherparadies los werden. Nun läuft Spanien jedoch Gefahr, zu einem Drogenparadies zu werden. Wegen seiner historischen Beziehung zu Lateinamerika ist Spanien für die Drogenmafia ein beliebter Einstiegspunkt für den Drogenschmuggel nach Europa. So konnte sie spanische Polizei 2005 insgesamt 50 Tonnen Kokain beschlagnahmen. Jetzt wird aber auch deutlich, dass die Spanier selbst zu bedeutenden Abnehmern und Konsumenten geworden sind. So vervierfachte sich der Kokainverbrauch in den letzten zehn Jahren. Nach Daten der Antidrogen-Behörde in Madrid schnupfen weltweit in keinem Land prozentual so viel Bewohner Kokain wie in Spanien. Erschreckend ist aber auch die Verbreitung von sog. weichen Drogen bei den Jugendlichen. So rauchen ein Drittel der 15- und 16-Jährigen zumindest gelegentlich einen Joint. Unter den Spaniern ist die Meinung verbreitet, dass Haschisch und Marihuana weniger schädlich sind als Schnaps oder Zigaretten. Im nordspanischen Barcelona wird zunehmend Cannabis auf dem Balkan angepflanzt. So lange damit nur der Eigenbedarf gedeckt wird, ist das in Spanien auch legal. So bieten 50 Läden in Barcelona Samen, Dünger und anderes Zubehör für den heimischen Cannabis-Anbau an.


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drogenkiller Offline

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Beiträge: 59

11.08.2008 11:45
#2 RE: Drogenfunde antworten


16:56 | 08.08.2008
SYDNEY – Die Pillen waren versteckt in Tomaten-Dosen. Doch der Rekord-Drogenfund war erst der Anfang…

Tomatensauce mit merkwürdigem Inhalt: Ein Teil des Ecstasy-Fundes in einem Container in Sydney. (Reuters)

Die Beschlagnahmung der Rekordmenge von 4,4 Tonnen Ecstasy-Tabletten hat es den australischen Behörden erlaubt, einen internationalen Drogenring auffliegen zu lassen. Bei Razzien wurden 21 Verdächtige festgenommen.

Der Zoll entdeckte die 4,4, Tonnen Ecstasy-Tabletten bereits vor mehr als einem Jahr auf Frachter aus Italien.

Die Drogen, deren Wert auf umgerechnet etwa 428 Millionen Franken geschätzt wird, waren in Tomaten-Dosen versteckt. Die Ermittler hielten den Fund bewusst geheim, um die Drogenhändler in Sicherheit zu wiegen.

Doch darauf folgte gezielte Polizei-Aktion. Nachdem vor zwei Wochen 150 Kilogramm Kokain in Melbourne entdeckt wurden, handelte die Polizei heute: Bei Razzien im Morgengrauen wurden 21 Verdächtige festgenommen.

Rekordmenge Ecstasy

Das ist die grösste Ecstasy-Menge, die weltweit jemals beschlagnahmt wurde. Die Drogen wurden von einem international agierenden Syndikat geschmuggelt. Australiens Polizeichef Mick Keelty sprach von einem «wichtigen Schlag gegen das transnationale organisierte Verbrechen».

Auch Ermittlungen in Europa

Den Angaben zufolge arbeitete die australische Polizei auch mit Ermittlern aus Europa zusammen. Auch in Belgien und den Niederlanden seien bereits Durchsuchungsbefehle ausgestellt worden.

Bei Razzien in Europa seien grosse Mengen an Bargeld und Schusswaffen sichergestellt worden. Nach Keeltys Aussage ist der Drogenring trotz des Verlusts der riesigen Schmuggelladung noch nicht endgültig handlungsunfähig. (SDA)

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drogenkiller Offline

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Beiträge: 59

10.10.2008 13:14
#3 RE: Drogenfunde antworten

Offener Streit in der Nato über Kampf gegen Drogenbarone


ZITAT::

Offener Streit in der Nato über Kampf gegen Drogenbarone
Freitag, 10. Oktober 2008, 07:08 Uhr
Budapest (Reuters) - Deutschland stemmt sich gegen US-Forderungen, die Nato-Soldaten in Afghanistan in den offenen Kampf gegen Drogenbarone zu schicken.

In der Offensive gegen den Rauschgifthandel müssten die afghanischen Sicherheitskräfte die Führung behalten, forderte Jung bei einem Treffen mit seinen Nato-Kollegen am Donnerstag in Budapest.

US-Verteidigungsminister Robert Gates verstärkte dagegen den Druck auf die Bündnispartner, die Isaf-Soldaten auch gegen die Drogenhändler und Produktionsstätten einzusetzen. Auch Afghanistans Verteidigungsminister Abdul Rahim Wardak forderte mehr Engagement der Nato.

Jung dämpfte diese Erwartungen. Grundsätzlich sei es zwar richtig, den Drogenhandel als Finanzierungsquelle des Terrorismus zurückzudrängen. Deutsche Soldaten sollten aber nur zur Unterstützung der afghanischen Kräfte zum Einsatz kommen, betonte er. Sie könnten Sicherheitskräfte ausbilden, bei der Erkundung der Drogen-Transportwege mit Aufklärung helfen und Einsätze der Afghanen absichern. Er hoffe, dass die Nato dazu am Freitag eine Einigung erziele.

Gates betonte dagegen: "Ein Teil unseres Problems ist, dass die Taliban mit dem Drogenhandel jedes Jahr zwischen 60 und 80 Millionen Dollar machen." Mit diesen Einnahmen würden auch Anschläge auf afghanische und internationale Soldaten finanziert. Niemand wolle Mohnfelder zerstören oder einzelne Bauern verfolgen. "Aber wenn wir die Möglichkeit haben, gegen Drogenbarone und Labore vorzugehen und damit eine Finanzquelle der Taliban trockenzulegen, scheint mir das ein legitimes Vorhaben im Interesse der Sicherheit", betonte er.

90 PROZENT DES OPIUMS AUS AFGHANISTAN

Auch Nato-Generalsekretär Jaap de Hoop Scheffer verlangte Taten. "Unser Problem ist, dass unsere Leute umgebracht werden wegen dieses fürchterlichen Drogenproblems", sagte er. Zugleich bekräftigte er die Forderung nach mehr Truppen, Hubschraubern und Transportflugzeugen. Außerdem müssten verwundete Soldaten nach einem Gefecht oder Anschlag rascher ausgeflogen werden können. "Das sind wir unseren Soldaten schuldig", betonte er.

Neben Deutschland lehnen auch andere Bündnisstaaten wie Italien und Spanien den Vorstoß der USA gegen den Drogenhandel ab. Sie befürchten größere Risiken für ihre Truppen in einer Zeit, in der sich die Sicherheitslage ohnehin ständig verschlechtert. Bisher unterstützt die Isaf die Afghanen logistisch und mit der Weitergabe von Informationen, greift selbst aber nicht aktiv ein.

Afghanistan hat 2007 erneut weltweit mehr als 90 Prozent des Opiums produziert. Fast alle Anbaugebiete liegen in Regionen, für die die USA und Großbritannien militärisch zuständig sind. Im Einsatzgebiet der Bundeswehr im Norden wird zwar nicht viel Mohn angebaut, dafür verlaufen aber die Transportwege in Richtung Zentralasien durch die Region. Fortsetzung...

Einem US-Geheimdienstbericht zufolge ist die Lage in Afghanistan inzwischen so schlecht, dass der Regierung ein Zusammenbruch droht. Die zunehmenden Anschläge der Taliban, die Korruption in der Verwaltung und der Heroinhandel setzten dem Land stark zu, berichtete die "New York Times" unter Berufung auf eine noch unvollendete umfassende Analyse aller 16 US-Geheimdienste.

Die Nato beschloss, sich am Vorgehen gegen die Piraten vor der somalischen Küste zu beteiligen. Berichte über eine zweite deutsche Fregatte dafür wies das Verteidigungsministerium jedoch zurück. Dies sei derzeit nicht geplant, außerdem wäre dafür ein neues Mandat nötig, sagte ein Sprecher. Deutschland will sich mit einer Fregatte an dem geplanten EU-Einsatz gegen die Piraten beteiligen.


Quelle::© Reuters 2008


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